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Chronik - von 1919 bis 1999

vor 80 Jahren

Also im 1. Jahr nach der Beendigung des 1. Weltkrieges, gründeten die beiden größten Vereine in Marburg, der VfB 05 "Kurhessen" und der TSV 1860 Marburg fast zeitgleich eine Hockeyabteilung. Initiator war der Sportlehrer Herrmann Fischer. Er war wieder inspiriert worden von den zahlreichen Studenten aus dem Norddeutschen Raum, die hier in Marburg ihren Sport ausüben wollten. Hamburg und Hannover waren bereits damals starke Hockeyzentren. Von da kamen, wie auch heute, die Mehrzahl der auswärtigen Studenten. Zusammen mit ortsansässigen begeisterten Jugendlichen, wie Fritz Holzhauer, Else Friebertshäuser, Oskar Kopp, Henner Lucy, die Gebrüder Peter, Herrmann Schimpf, Schebe, von Harder, Textor, Lemke, Maar, Elborg, Brinkmann wurde der Spielbetrieb in den beiden Vereinen aufgenommen.
Gespielt wurde auf dem Aschenplatz der Kempfrasen an der Frankfurterstraße. Heutzutage befindet sich an dieser Stelle ein autofreies Wohngebiet, nachdem ab 1935 das Gelände mit der kleinen Jägerkaserne bebaut wurde. Heute erinnert nur noch der Straßenname "Kämpfwiesen" an diesem Sportplatz.
Beide Vereine stellten sowohl eine Damenmannschaft, als auch eine Herrenmannschaft. Die Rivalität zwischen den beiden Vereinen war sehr groß. Nicht nur gegen einander wurde gespielt, sondern auch wurden bereits Spiele in Bad Nauheim, Wetzlar, Frankfurt, Kassel , Offenbach,Hanau, Weimar und Wiesbaden ausgetragen. Eine Meisterschaftsrunde fand damals noch nicht statt, es wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen. Aber auch damals musste man für jedes Auswärtsspiel 200 Kilometer fahren, und alles mit der Eisenbahn.

 

1923

Wird der Marburger Hockeyclub gegründet, der einen regen Zulauf hat. Finanzielle Zwistigkeiten zwischen dem Hauptvorstand des VFB 05 und der Hockeyabteilung führte zum Übertritt der 1. Herrenmannschaft zum MHC. Nun benutzten 3 Hockeyvereine den Kempfwiesen um ihre Spiele durch zu führen. Die fortschreitende Inflation fordert seine Opfer.

 

1929

stellt der MHC aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb wieder ein und die Spieler wechseln wieder zu ihren ursprünglichen Vereinen zurück. Trotz Arbeitslosigkeit und Inflation wird weiter Hockey gespielt. Finanzielle Schwierigkeiten des VfB 05 und der politische Druck führen zur Bündelung der sportliche Kräfte in Marburg "zum Wohle des Deutschen Volkes". Der T.u.Sp. Verein 1860 und der VfB 05 Kurhessen fusionieren zum VfL 1860 Marburg und ab 1937 gibt es somit nur noch einen Hockeyclub in Marburg. Da der Kämpfwiesen für den Neubau der Jägerkaserne gebraucht wird, verlegt man den Spielbetrieb an der Gisselbergerstraße, wo der VfB 05 einen eigenen Sportplatz gebaut hatte.

 

1945

Der 2. Weltkriegbringt den Sportbetrieb allmählich zum erlahmen. Im Laufe des Sommers 1945 versammeln sich die verbliebene Hockeyspieler wieder. Viele sind im Krieg gefallen, einige haben eine schwere Kriegsverletzung davon getragen. Auch Hans Kipp und sein Schwager Fritz Holzhauer. Mit Hilfe der Polizei werden die Hockeyschläger und sonstiges Spielmaterial eingesammelt. An einem geregelten Spielbetrieb ist jedoch trotzdem nicht zu denken.
Der Sportplatz an der Gisselbergerstraße ist ein Schuttabladeplatz. Zusammen mit den Fußballspieler macht man sich daran, den Platz wieder herzurichten. Langsam tritt wieder Normalität ein.

 

1949

wird das 30. Stiftungsfest mit einem großen Pfingstturnier begangen. Auch finden nun wieder Verbandspiele Eingang in den Spielbetrieb. Die Damenmannschaft steigt 1950 in die Hessische Oberliga auf, damals noch die höchste Spielklasse überhaupt und kann sich da einige Jahre behaupten

 

1951

Der Sportplatz an der Gisselbergerstraße wird von der Fußballabteilung für sich allein beansprucht. Da sich jedoch die Hockey-Abteilung im Umbruch befindet, die Gründungsmitglieder sind in den Jahren gekommen und wollen den Schläger an den Nagel hängen, zieht die Hockeyabteilung die kürzere. Verbandsspiele müssen abgesagt werden, die Mannschaften werden aus der Runde zurück gezogen, da kein geeigneter Platz so schnell gefunden werden kann. Das Verhalten der damaligen Vereinsführung des VfL prägt bis Heute das vertrauen der älteren Mitglieder der Hockeyabteilung dem VfL-Vorstand gegenüber.
Man muss sich einen neuen Platz suchen, was nicht so leicht ist.Es fängt ein Odyssee über sämtliche Grünflächen der Stadt an, die endgültig erst in 1971 mit dem Umzug ins Großsportfeld, das heutige Georg Gassmannstadion, endet. Für längere Zeit findet die Abteilung eine Heimstatt auf den Rasenplatz am Ortenberg, der jedoch in einen erbärmlicher Zustand ist, da er auch noch als Bolzplatz benutzt wird. Zeitweise wird auch das Unistadion benutzt.

 

1953

ist der Platz einigermaßen bespielbar. Die Mitglieder haben sich aber verzogen. Aber Hans Kipp und Fritz Holzhauer geben nicht auf.

 

1954

wird mit Jugendlichen vom Ortenberg weitergemacht. Hans Kipp ( Onkel Hans) als Trainer und Fritz Holzhauer, inzwischen 55 Jahre alt, als Abteilungsleiter.

 

1960

feiert der VfL das hundertjährige Stiftungsfest. Die Hockeyabteilung beteiligt sich mit einem Pfingstturnier und mit Gästen aus dem In- und Ausland. Beim suchen nach einem geeigneten Austragungsortes verhält sich der Stadt Marburg genau so, wie 10 Jahre vorher der Vorstand des VfL. Nach mehreren vergeblichen Versuchen findet das Turnier auf dem ehemaligen Hartplatz der Bundeswehr in der Tannenbergkaserne, heute Stadtwaldsiedlung statt Die Abteilung beteiligt sich wieder an den Rundenspielen des Hessischen Hockeyverbandes und fährt zu Freundschaftsturnieren, u.A. nach Helmond in den Niederlanden.

 

1961

Pfingsten fahren die beiden Mannschaften nach Fürth zum Jubiläumsturnier der Spvg. Fürth. Obwohl sportlich nicht sehr erfolgreich wird auf diesem Turnier der Grundstein für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Marburger Hockeysportes gelegt. Die Spieler und Spielerinnen schließen Freundschaft mit einigen Spieler der Niederländischen Mannschaft und Turniersieger MHC-GHBS aus Groningen.

 

1963

Fritz Holzhauer inzwischen 56 Jahre alt, und durch seine Kriegsverletzung gesundheitlich angeschlagen, legt das Amt des Abteilungsleiters in jüngeren Händen. Horst Kesting , wie Fritz Holzhauer Tormann, übernimmt das Amt, und ist damit völlig überfordert. Die Abteilung bricht unter seiner Führungslosigkeit zusammen und stellt den Spielbetrieb in 1963 ein.

 

1967

Der Student Harald Brundert startet im diesem Jahr einen Neubeginn. Zusammen mit neuen Studenten und den noch vorhandenen Marburgern wird ein Neuanfang gewagt. Für eine Teilnahme an den Feldmeisterschaften reicht es nicht ganz, auch weil man nur als Gast der Uni Marburg deren Rasenplatz am Wehdaerweg benutzt. Es folgen einige gemütliche Jahren, wozu auch die Atmosphäre im Bootshaus am Wehrdaerweg zusammen mit dem Hausmeister Jesiolowski und Frau beiträgt. Aber in der Halle geht es erst richtig los, denn als Trainingsstätte kann die große Halle in der Tannenbergkaserne genutzt werden. Die Männer werden nacheinander Meister der Liga und der nächst höheren Klasse, die Landesliga und stehen in der Aufstiegsrunde zur Oberliga, die sie als dritter beenden und somit den Aufstieg zur höchsten Spielklasse verpassen.Die Anagronisten diese Zeit sind Berd Blume, Axel Darup, der Schwede Hogan Person, Nuscha Scholz, Klaus Köllner, Mathias Gysler, der Pakistani Khalid Rashid, Rainer Großmann, Jupp Schmorleitz, Sigmar Tergan, Jaap Zeilinga, Uli Herold, Christian Ohmann und der Harald Brundert im Tor.

 

1969

beendet Harald Brundert sein Studium undverlässt Marburg. Die Abteilungsleitung übernimmt der Mannschaftsführer der 1. Herren, Jaap Zeilinga, einer der Niederländer mit dem die Marburger auf dem ominösen Turnier in Fürth Brüderschaft getrunken hatten und der über Kassel den Weg nach Marburg gefunden hat.
Das Mixedturnier am Pfingsten 1969,dass die Hockeyabteilung anlässlich des 50. Stiftungsfestes im Stadion organisiert, ist bestimmt das erste dieser Art in Deutschland. Teilnehmer sind Wageningse MHC, SC 80 Frankfurt und SAFO Frankfurt und GHBS Groningen
Im selben Jahrwird die neue Halle am Großsportfeld eingeweiht. In Oktober veranstaltet die Hockeyabteilung das 1. Marburger Hallenhockey Turnier. Die Siegerehrung übernimmt Oberbürgermeister Georg Gaßmann. Bei dieser Gelegenheit verspricht der OB der Hockeyabteilung, einen neuen Hockeyplatz neben dem Stadion anlegen zu lassen. Im Frühjahr 1971 zieht die Hockeyabteilung um. Wir sind endlich Zuhause.

 

1971

Pfingsten 1971 wird der Hockeyplatz mit dem 2. Mixed-Hockeyturnier eingeweiht. Teilnehmer sind WMHC Wageningen aus den Niederlanden, HC Velbert, HC Grün-Weiß Mayen, KSV Hessen-Kassel und der Gastgeber mit zwei Mannschaften. Die Wageninger gewinnen das Turnier. Trotz eigener Platz können mit Beginn der Feldrunde in September 1971, noch keine Feldmannschaften aufgestellt werden.

 

1972

nimmt noch eine Mixedmannschaft an einem Mixed-Turnier in Wageningen teil, jedoch im Herbst startet bereits eine komplette Herrenmannschaft mit den ersten Spielen der Landesliga. Die Marburger Damen bildeten mit der Spvg Bad Homburg eine Spielgemeinschaft. Im Frühjahr hatte die Abteilung das erste Hockey-Trimfest organisiert und damit den Grundstein für die Jugend-Abteilung gelegt. Liesel Zeilinga und Hartmut Weißberg absolvierten einen Trainerlehrgang in Frankfurt und waren somit die erste ausgebildete Jugendtrainer des VfL. Die Hallenrunde 1972/1973 wurde zum ersten Male mit einer Jugend-B und einer Mädchen-A Mannschaft bestritten

 

1973

geht es weiter aufwärts. Die Damen können eine eigene Mannschaft stellen. Der VfL organisiert mehrere Hallenturniere, sowohl für die Aktiven als auch für die Jugend. Da es noch wenig geeignete Hallen in Hessen gibt, kommen die starke Südhessische Teams gerne nach Marburg. Es ist das Jahr der Ölkrise mit Sonntagsfahrverbot in den Herbstmonaten. Trotzdem findet das traditionelle nationale Hallenhockeyturnier statt.

 

1975

stirbt der Gründer und Ehrenvorsitzender der Hockeyabteilung Fritz Holzhauer im Alter von 70 Jahren. Eine Ära ist zu Ende gegangen. Die Herren werden Nordhessenmeister aber scheitern in der Aufstiegsrunde an den Südhessischen Mitkonkurrenten. Anlässlich des 115. Stiftungsfest des VfL findet in der Großsporthalle die Deutschen Hallenhockeymeisterschaften der Weibliche Jugend und der A-Knaben statt. Ausrichter ist die Hockeyabteilung des VfL. Deutscher Meister der Weibliche Jugend wird THC Hanau. Club Raffelberg gewinnt den blauen Meisterschaftswimpel bei den A-Knaben.
In der Feldrunde schaffen die Herren den Aufstieg in die Landesliga.(Heute 1. Verbandsliga) Die Cracks sind: Jochen Barth(Tor), Axel Zimmermann, Karl Schiffer, Uli Herold, Karl Heinz Jacobi, Jaap Zeilinga, Manfred Langer (Goalgetter), Bernd Engler, Klaus Fritsche, Josci Pozsar, Peter Bach
Das erste Hans-Kippturnier findet im Georg-Gaßmannstadion statt. Hans Kipp stiftet dazu die Pokale.

 

1976

folgt die nächste Meisterschaft der Herren, jetzt in der Halle. Bei der Aufstiegsrunde in Darmstadt setzten sich die Marburger im Halbfinale mit 8-7 gegen Limburg Ib durch. Das Finale gegen THC Hanau Ib gewinnt der VfL sicher mit 5:3 und steigt damit in die Landesliga (Heute 1. Verbandsliga) auf. Held des Tages war Manfred Langer, der mit neun Treffer zum Matchwinner wurde. Die Herren beenden die Feldhinrunde in 1976 als Tabellenersten der Landesliga.

 

1977

steigt die 1. Herrenmannschaft nach einem Durchmarsch in der Landesliga in die damalige Feld-Verbandsliga auf (Heute Oberliga). Die Damen werden 5. in der Verbandsliga. Sonntag, den 13. Juni beendet die Herrenmannschaft mit einem 3-1 Auswärtssieg bei SKG Frankfurt die Feldrunde in der Landesliga als erster und steigt in die Oberliga (heute Regionalliga) auf. Pfingsten fahren 3 Jugendmannschaften, Jugend B, Mädchen A und Knaben B zu einem Turnier nach Mannheim. Es wird für alle, auch für die Betreuer ein unvergessliches Erlebnis. Die Damen beenden die Vorrunde der neuen Feldsaison als Tabellenersten der Landesliga, bevor es in die Hallensaison geht.

 

1978

Die Damen steigen nach einer überaus erfolgreichen Hallensaison in die Verbandsliga (heute Oberliga) auf. Die erfolgreiche Damen hießen: Bärbel Bach (Tor), Resi Jacobi, Liesel Zeilinga, Ursula van den Berg, Dagmar Landgraf, Dörthe Manthey, Gabi Lotz, Romana van Hoof, Susanne Holsten, Gabi Bauer, Bea Jerg, Irmtraut Meixner.
Das Hans Kipp Turnier viel in jenem Jahr buchstäblich ins Wasser. Wolkenbruchartige Regenfälle verwandelten das Stadiongelände am Pfingstsonntag in eine Seenlandschaft. Das Turnier musste in der Halle fortgesetzt werden.
Die Damen sind auch in der Feldrunde erfolgreich und steigen in die Verbandsliga (heute Oberliga) auf.

 

1979

war trotz dem 60. Stiftungsfest kein erfolgreiches Jahr. Die Damen stiegen wieder aus der Hallenoberliga ab. Das gleiche trifft die 1. Herrenmannschaft. Anlässlich des 60. Stiftungsfestes findet in der Halle die Endrunde um die Deutsche Hallenhockeymeisterschaften für Mädchen A statt. Deutscher Meister wird überraschend TG Frankenthal.
Am 12. Mai findet eine Empfang im historischen Rathaussaal statt. Oberbürgermeister Hanno Drechsler hält die Festrede. Er kann u.A. die komplette Damenmannschaft der 20.er Jahre begrüßen.
Zur gleichen Zeit feiert der Hauptverein den "Tag des VfL" mit mehreren Veranstaltungen der verschieden Abteilungen. Höhepunkt war ein Hockey- Match der Ehemaligen gegen eine VfL Auswahl aller Mannschaften.

 

1981

fängt erfreulich an. Die stark verjüngte Damenmannschaft steigt wieder in die Oberliga der Hallenrunde auf durch einen 10-3 Sieg in einem Relegationsspiel gegen SC 80 Ib. Die Feldrunde verlief überaus erfolgreich, obwohl die Herrenmannschaft den Wiederaufstieg nur knapp verfehlte. Das Traditionelle Hans Kipp Turnier fand nach einer Pause von zwei Jahren wieder statt. Die Hallenrunde bestreitet der VfL mit 2 Herren und 2 Damenmannschaften.

 

1982

wird die Herrenmannschaft Meister der 2. Verbandsliga Staffel B mit 20-0 Punkte und 37:5 Tore , steigt aber nicht auf, da das Entscheidungsspiel gegen Eintracht Frankfurt, Meister der Staffel A mit 2-0 verloren geht, nachdem die Männer eine Woche vorher mit einem überaus spannenden Spiel nach Verlängerung und 7-Meterschießen den Zweitplazierten der Staffel A, ORV mit 4-1 aus dem Rennen geworfen hatten.
Die erfolgreichen Cracks waren damals, Christian Edzardt (Tor) Hartmuth Balzer, Peter Bach, Detlev Kuhn, Peter Schmidt, Gunter Mattes, John Malloney, Hans Wiskirchen, Rüdiger Kirsch, Jaap Zeilinga, Nico Hübbe, Manfred Langer

 

1983

war nach einer erfolgreichen Hallensaison aller Mannschaften nicht sehr aufregend. Liesel Zeilinga wurde für ihr 25. aktives Hockeyjahr vom Vorsitzenden des VfL , Dr. Wilhelm Eckhardt geehrt.
Das Pfingstturnier litt unter dem schlechten Wetter und den katastrophalen Platzverhältnissen.
Die Hallensaison beginnt mit einem Sieg der Damen beim traditionellen Hallenturnier. Die Herren verlieren das Endspiel gegen 1857 Sachsenhausen. In der Hallenrunde 1983/84 geraten sie im Abstiegsstrudel, dem sie im letzten Spiel in Februar-

 

1984

gegen THC Hanau mit einem furiosen Endspurt nach einem 7:11 Rückstand noch in einem 14:11 Sieg umbiegen, abwehren können. Manfred Langer ist mit 10 Tore der Held des Tages.Die Seniorinnen (die Damen über 30) werden Hessenmeister in der Halle. Die erfolgreiche Damen heißen:Bärbel Bach, Liesel Zeilinga, Romana van Hoof, Gabriele Lotz, Jutta Zimmermann und Theresia Jacobi. Die Damenmannschaft schafft als 3. der Verbandsliga den Aufstieg in die Oberliga, durch eine Entscheidung am grünen Tisch.
Die Hockeyabteilung erwirbt das Pavillon der Volksbank an der Ecke Großseelheimerstr./Cappelerstr. In der einzige Sommerwoche jenes Jahres wird die Bank von den Mitgliedern fein säuberlich in seinen einzelnen teilen zerlegt, und bis die Baugenehmigung für den Clubhausbau an dem heutigen Standort genehmigt ist, bei der Fa. Bauer in Cölbe zwischen gelagert.
Am 1. Oktober 1984 wird die Herrenmannschaft wieder Meister der Verbandsliga verliert aber das Entscheidungsspiel in Offenbach. Goalgetter Manfred Langer steuerte wieder 32 Treffer zur Meisterschaft bei.
In der Hallenrunde werden sowohl die B-Jugendlichen als auch die A-Mädchen Hessenpokalssieger. Die Damen tun sich schwer in der Oberliga und zieren bald das Tabellenende
Das Jahr endet traurig. Am 29. Dezember stirbt fast 70 jährig Hans Kipp , dem das Marburger Hockey so viel zu verdanken hat.

 

1985

steigen die Damen wieder aus der Oberliga ab. In März wird der Grundstein für das Clubhaus gelegt.
Wochenende für Wochenende wird nun das ganze Jahr am Bau malocht. Nebenbei wird sogar noch Hockey gespielt. Sogar das Hans Kipp Turnier findet statt. Das Damenturnier gewinnt die University of British Columbia aus Vancouver, die auf eine Europareise sind. Den Pokal der Herren entführt GHBS Groningen.
Die Feld- sowie die Hallenrunde verläuft ohne Höhepunkten.
Die Weihnachtsfeier der Abteilung findet bereits im Clubhaus statt.

 

1986

wurde das Clubhaus mit einem Festakt eingeweiht. In Anwesenheit von Prominenz aus Wirtschaft und Politik wurde am 22. April das Clubhaus offiziell in Betrieb genommen. Der damalige Bundestagsabgeordneter Friedrich Bohl pflanzt den von Gunter Mattes gestifteten Rotahorn. (der größte Baum vor dem Clubhaus)
Die Herren sind in der Halle wieder Spitze, ebenso die B-Jugendlichen,die in der Hallen- Pokalrunde die Tabelle anführen. Zu der Vorentscheidung in Frankfurt waren die Jungs nur mit 5 Spieler angetreten. THC höchst wurde trotzdem mit 7-2 besiegt. Nach einer saftige Niederlage gegen MTV Kronberg (6-12), wurde ebenfalls in Unterzahl FSV Frankfurt mit 7-3 besiegt. Die Endrunde war erreicht, die in

 

1987

mit dem Gewinn des Pokaltitels erfolgreich abgeschlossen wurde. Die erfolgreiche Nachwuchs war: Markus Heeb (tor), Mario Guzzardella, Stephan Fischer, Andreas Fischer, Daniel von Delhaes, Harald Ockel und Jochen Verstappen.
Die 1.Herrenmannschaft steigt nach 2 Jahren in der 3. Verbandsliga wieder auf. An dem Erfolg waren beteiligt. Frank Müller ( Tor), Peter Bach, Niko Hübbe, Ingo Thiede, Thorsten Gerhardt, Stephan Langer, Manfred Langer, Gunter Mattes, Mario Guzzardella und Rüdiger Kirsch.
In der Feldrunde schrammt die Herrenmannschaft knapp am Aufstieg vorbei. Die Damen beenden die Feldrunde im Mittelfeld. Auch die neue Hallenrunde bringt keine Überraschungen.

 

1988

bringt eine Leistungssteigerung bei den Damen. Erst am letzten Spieltag verpassten die Marburgerinnen durch eine 1-4 Niederlage in Hanau den Aufstieg.
Im Frühjahr knüpft der VfL den Kontakt zu den Ungarischen Hockeyclub " Novitax Budapest" mit 2 Freundschaftsspiele in Marburg. Die Herren verlieren mit 1-4, während die Marburgerinnen die Gäste mit 3-0 schlagen.
Die gute Leistungen setzen sich in der Hallenrunde fort. Die Damen gewinnen das Nationale Hallenturnier. Die Männer steigen leider in die 3. Verbandsliga ab. Die Jugendmannschaften setzen die Glanzpunkte, besonders in der Halle.

 

1989

besteht die Hockeyabteilung 70 Jahre. Man beschließt aber keinen Feieraus zu richten, da seit einigen Jahren die Mitgliederzahlen, besonders im Jugendbereich stetig abnehmen. Zuerst soll die ganze Arbeitskraft in der Mitgliederwerbung gelegt werden.
Auch wird die neue Großsporthalle gebaut. Endlich kann man die Versorgungsanschlüsse zum Clubhaus bauen. Alles wird in Eigenleistung erledigt. Sogar eine Fertiggarage als Lagerraum wird gebaut.
Die Hallenrunde beenden die Damen als Tabellendritter der 1.Verbandsliga. Die Herren erreichen in der 3. Verbandsliga leider nur den 3. Platz.
Die A-Knaben erreichen die Endrunde.
Die B-Mädchen werden Hallenpokalsieger. Es sind: Yvonne Agel, Susanne Keil, Steffi Ruppersberg, Astrid Bischoff, Katja Schmidt, Katja Kaczmarek.
Die Damen erreichen in der 1.Feldverbandsliga den 4. Platz, während die Herren in der 2. Verbandsliga im Mittelfeld abschließen.

 

1990

fahren die Mannschaften nach Budapest, um den Ungarn von Novitax-Budapest einen Gegenbesuch ab zu statten. Es wird eine unvergessliche Reise, mit Spielen in Budapest und Ausflüge an den Plattensee mit Weinprobe sowie nach Estergom am Donauknie . Die Herren verlieren ihre 2 Spiele gegen Novitax mit jeweils 0-4 und gegen Taban HC mit 0-1. Die Damen waren dagegen mit 2-0 gegen Novitax und mit 3-0 gegen Taban HC siegreich.
Mit Beginn der Hallenrunde bekommt die Damenmannschaft mit der Auswahlspielerin von THC Hanau Ingrid Groebel, mit der Hannoveranerin Claudia Thümler und Birgit Stuhlträger von Gau-Algesheim enorme Verstärkung.

 

1991

beenden die Damen die Hallensaison als Tabellenerster und steigen in die Oberliga auf. Die Herren retten sich gerade so vor dem Abstieg in die 4. Verbandsliga.
Die Damen gewinnen zum 2. Male das Hans Kippturnier nach einem spannenden Finale gegen WMHC Wageningen-Holland. Die Herren verfehlen das Halbfinale um ein Tor.
In Juli fahren die Damen zu einem Internationalen Turnier nach Luxemburg und gewinnen den 1. Preis. Die Herren werden 4. Auch die Feldrunde wird von den Marburgerinnen beherrscht, am Ende wird in September den Aufstieg in die Oberliga gefeiert. Die Spielerinnen sind: Christiane Witte, Katrien Zeilinga, Andrea Jacobi, Daniela Heeb, Gabi Lotz, Liesel Zeilinga, Claudia Thümler, Bärbel Bach, Birgit Stuhlträger, Sabine Gnau (Tor),Sabine Braukhoff, Inge Groebel, Helen Wahba (Tor), Silvia Balley.

 

1992

Die Hallenrunde verläuft für die Damen enttäuschend. Inge Groebel studiert das Wintersemester über in Paris, dadurch fehlt dem VfL seine wichtigste Spielerin. Die Frust ist so stark, dass der langjährige Damentrainer (20 Jahre) Jaap Zeilinga das Handtuch wirft und von Frank Müller abgelöst wird, der leider den Abstieg auch nicht mehr verhindern kann.
Zwar wurde das letzte Gruppenspiel gegen Hanau in eigener Halle gewonnen , aber der Endspurt reichte nicht mehr für den Klassenerhalt. In diesem Spiel wurde Daniela Heeb verabschiedet, die seit ihrem ersten Einsatz in 1978 als Dreizehnjährige zuerst das Tor hütete, aber später als brandgefährliche Mittelstürmerin für zahlreiche Tore sorgte. Die Feldsaison verlief für die Damen zuerst recht erfolgreich. Der neue Trainer Arno Bewig konnte der Mannschaft neue Impulse geben. Aber auch mit Inge Groebel muss die Mannschaft am Ende der Saison den weg zurück in die Verbandsliga antreten.
Unerwartet steigen die Herren in die 2. Verbandsliga auf, da der Tabellenersten SAFO zum letzten Punktspiel in Marburg nicht antritt, und vom Verband auf den letzten Platz gesetzt wird.
Bei den Olympischen Spielen in Barcelona gewinnen die Hockey-Nationalmannschaften Gold (Herren) und Silber (Damen). Diese Erfolge versucht die Abteilung durch einen Tag der offenen Tür für Jugendlichen zu nutzen. Der Resonanz ist enttäuschend. Dies führt dazu, dass der Vorstand beschließt im nächsten Jahr andere Wege zu gehen. Im Rahmen der Aktion "Schule und Verein" sucht man Kontakt zu den Marburger Grundschulen.

 

1993

verlauft die Hallensaison äußerst spannend. Die Damen leisten sich ein Kopf an Kopfrennen mit TSG 1846 Darmstadt. Erst am letzten Spieltag in der Marburger Halle entschieden die Darmstädterinnen mit 7-3 die Meisterschaft für sich. Es ist gleichzeitig das letzte Spiel von Inge Groebel für Marburg, die ihr Studium in Freiburg weiter führt. An dem Erfolg waren beteiligt:Inge Gröbel, Birgit Stuhlträger, Astrid Fangmann, Steffi Ruppersberg, Katrien Zeilinga, Julia Brennecke, Helen Wahba, Pia dreyer, Sonja Scheffler, Christiane Witte, Steffi Stiehl
An dem selben Tag feiern die Herren den Aufstieg in die 2. Verbandsliga mit einem 17:7 über Fulda. Die Väter des Erfolges sind:André Bertelsmeier, Stephan Tietz, Johannes Griesenberg, Thorsten Gerhardt, Gunter Mattes, Holger Goertz, Jörg Bewersdorf, Erwin Mayerhofer, Rüdiger Kirsch, Mario Centola, Axel von Elten und Spielertrainer Frank Müller.
Ebenso erfolgreich sind in jener Hallensaison die C-Knaben, die ungeschlagen die Saison beenden.
Die Feldsaison verläuft für die Mannschaften ohne Höhen und Tiefen. Im Sommer schließt sich die Litauische Nationalspielerin Violeta Smirnovaite dem VfL an. Eine enorme Verstärkung, die sich in der Hallensaison sofort bemerkbar macht.
Das Programm "Schule und Verein" läuft in 3 Marburger Grundschulen an. Trainerinnen sind Liesel Zeilinga und Violeta Smirnovaite. Der Jugendboom der Hockeyabteilung nimmt seinen Anfang.

 

1994

feiern die Damen den souveränen Wiederaufstieg in die Oberliga, während die Männer sich in der 2. Verbandsliga stabilisieren. Der neue Meister besteht aus: Monika Groß, Anja Niederste-Holstenberg, Heide Pickert, Sonja Scheffler, Sabine Gnau, Ingrid Brattinga, Birgit Stuhlträger, Pia Dreyer, Conny und Julia Brennecke, Violeta Smirnovaite und Wibke Wojanowski.
Die B-Knaben sind am Ende der Feldsaison der neue Pokalsieger. Es sind: Jens Reisewitz, Shazad Ulfat, Felix Massa, Torsten Kleiber, Philipp Knöller, Jens Badde, Christopher Lotz, Lukas Döring, Philipp Schwamb, sowie Andreas und Tobias Schuch.
Im Sommer feiert die Hockeyabteilung das 75. Stiftungsfest mit einem Empfang im Foyer der Kaufmännischen Berufsschulen und ein Freizeitkleinfeldturnier für Elternteams und Mixedmannschaften.
Bei Gluthitze wird an 2 Tagen auf den Hockeyplatz gekämpft. 1995 bleiben die Damen in der Hallen-Oberliga und die Herren steigen , dank der Spielkünste von Spielertrainer Arno Bewig, in die 1. Verbandsliga auf Arno selber verlässt Marburg nach dem letzten Spiel in Richtung Mettmann.
Zum ersten Male veranstaltet die Hockeyabteilung ein Schulhockey Turnier, das von der Theodor Heußschule gewonnen wird. Die erfolgreiche Arbeit an den Schulen bringt ca. 50 neue Jugendlichen, besonders die Werbung für Mädchen ist ein Riesenerfolg. Das 21. Pfingstturnier wird beinahe ein finanzielles Debakel. Den Hans Kipp Pokal gewinnen die sympathische Ungarn von AHC Budapest. Wageningen gewinnt zum X-ten Male den Damenpreis. Das Turnier leidet wieder unter dem schlechten Wetter.

 

1995

Die 1. Herren steigen aus der 2. Feldverbandsliga ab. Die Damen bleiben in der 1. Verbandsliga. Die Herren starten in der Hallensaison in der 1. Verbandsliga mit 4 Niederlagen. Auch die Damen haben einen schweren Stand in der Oberliga. Besser sind dagegen die Jugendliche Mannschaften.. Auch die B-Jugend kann sich sehen lassen und wird ungeschlagen Nordhessenmeister. Die weibliche Jugendmannschaften sorgen ebenfalls für Furore in Hessen.
Die C-Mädchen sind die allerbesten, sie beenden die Runde ungeschlagen

 

1996

Die 1.Herrenmannschaft beendet die Hallenrunde im Mittelfeld der 1. Verbandsliga, die Damen müssen die Oberliga verlassen. Im Februar weilt die Hockeynationalmannschaft der Litauischen Damen in Marburg und absolviert hier ein Trainingslager um anschließend nach Bratislava zur Europapokal weiter zu reisen.
Die Litauische Spielerin Violeta Smirnovaite wechselt in der neuen Saison zu RK Rüsselheim in die Bundesliga, studiert und trainiert aber weiter in Marburg.
Zum 60. Geburtstag wird Jaap Zeilinga und seine Frau Liesel vom DHB mit dem silbernen Ehrennadel geehrt. Die Stadt ehrt dem Jubilar mit dem "Silberen Ehrenteller", die höchste sportliche Ehrung, die Marburg zu vergeben hat. Der HHV zeigt sich mit einer Sonderauszeichnung erkenntlich.
Im Sommer fährt der VfL nach Litauen:
Eine Spielgemeinschaft bestehend aus Damen von VfL und von WTHC werden nach 32 Stunden Busfahrt herzlich in Siauliai empfangen. Das 1. Hockeyturnier beenden die Damen als zweite. Die mitgereisten Herren nehmen an einem Fußballturnier teil und werden dritter. Nach einer Woche im schönen Litauen mit noch einigen Spielen, wurde die Heimreise in nur 28 Stunden zurück gelegt. Die Jugendförderung an den Marburger Grundschulen macht sich bei den Mitgliederzahlen bemerkbar. Der Mitgliederbestand liegt etwa bei 125 Mitglieder. In 1989 wurden nur noch 75 Mitglieder gezählt.
Die Feldrunde beenden die Herren als zweiter und müssen SAFO Ib beim Aufstieg den Vortritt lassen.
Die B-Jugend gewinnt die Pokalrunde.
Mit Beginn des neuen Semesters erfährt der Herrenmannschaft eine enorme Verstärkung durch mehrere spielstarke Studenten, die zum Teil schon Regionalerfahrung haben.
Die B-Jugendmannschaft qualifiziert sich für die Hallen- Endrunde der B-Jugend. Dasselbe Team erreicht ebenfalls die Endrunde der A-Jugend.
Auch die A-Knaben erreichen die Endrunde.

 

1997

beenden sowohl die Damen- wie auch die Herrenmannschaft die Hallenrunde im Mittelfeld. Die B- und A-Jugend beenden die Pokalrunde als dritter.
In der neuen Feldrunde gehen die Damen eine Spielgemeinschaft mit VfL Bad Nauheim ein. Abwechselnd wird in Marburg oder Bad Nauheim gespielt.
Die Herren gewinnen ihr erstes Spiel in der Pokalrunde gegen Baunatal mit 6-0 und sind somit eine Runde weiter.
Der nächste Gegner, das Regionalligalteam von THC Höchst wird mit 2-1 wieder nach Frankfurt zurück geschickt. Gegen Eintracht Frankfurt zieht die Mannschaft jedoch nach einem starken Spiel mit 0-2 die kürzere. Das Entscheidungsspiel um die Teilnahme an der Hauptrunde gegen TGHanau verliert der VfL im 7-Meterschießen, nachdem der VfL zwei Halbzeiten lang die bessere Mannschaft war.
Die Feldrunde beenden die Herren ungeschlagen als Tabellenerste und steigen in die 2. Verbandsliga auf. Die Stars heißen:Frank Müller, Thorsten Gerhardt, Malte Luther, Kay von Gadow, Axel von Elten, Axel Kürschner, Christopf Zweyrohn, Gunter Mattes, Kiki Papendieck, Daniel Severin, Olaf Baum, Hauke Duckwitz, Jörg Bewersdorf, Volker Bunte, Rainer Bloch und Mark Behrend.
Das 14. Hans Kippturnier findet wieder bei strahlenden Sonnenschein statt, und ist sowohl organisatorisch als auch finanziell ein Erfolg. Das Hallenturnier gewinnen die Herren zum zweiten Mal durch ein 7-1 über Eintracht Frankfurt.
Die Damen von HC Vaivorykste aus Litauen gewinnen den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters zum 3. Mal.
In der Hallensaison gehören die C-Mädchen zu den Spielstärksten in Hessen.
Die Herren haben einen schlechten Start in die Hallenrunde. Die erste 4 Spiele werden nacheinander verloren. Auch die Damen machen es nicht besser. Besser sind da die Jugendmannschaften.
Die C-Mädchen werden zum Favoriten in der Leistungsklasse A.

 

1998

beenden die C-Mädchen die Hallenrunde ungeschlagen.
Die B-Mädchen erreichen die Endrunde und werden vierter.
Auch die A-Jugend erreicht die Endrunde.
Die A-Mädchen werden zweiter.
Die Herren beenden ihre Negativserie und gewinnen die restliche vier Spiele.
Die Damen retten sich vor dem Abstieg, durch einen Sieg gegen THC Hanau.
Die zweite Herrenmannschaft verpasst den Aufstieg zur 4. Verbandsliga am letzten Spieltag.
Die Feldrunde beendet die Herrenmannschaft ungeschlagen als Meister der 2. Verbandsliga.
Es sind die dieselben Spieler, verstärkt durch René Severin und Eric Morisset, die bereits den aufstieg in die 2. Verbandsliga schafften. Der langjährige Tormann und Trainer wird vom 1. Vorsitzenden des VfL, Herrn Dr. Reimer Wulf gebührend verabschiedet.
Zum ersten Male nach 25 Jahren stellt der VfL in der Feldrunde keine Damenmannschaft, da die Spielgemeinschaft mit Bad Nauheim platzt. Die A-Jugend gewinnt die Pokalrunde ungeschlagen.
Die B-Mädchen werden dritter in der Meisterschaftsrunde, die A-Mädchen sind nicht so erfolgreich, da sie als Pokalmannschaft in der Vorrunde gegen Mannschaften der Meisterschaftsklasse spielen müssen.
Die Hallenrunde 1998/ 99 wird einer der erfolgreichsten Runden der letzten Jahren obwohl wir unsere Damenmannschaft aus der Runde zurück ziehen müssen. Mit 5 Mädchenmannschaften und mit 3 Jugensteams wird gestartet

1999

beendet die Herrenmannschaft die 1. Verbandsliga als erster und steigt in die Oberliga Halle auf.
Die A-Jugend beendet die Runde als dritter, Die A1-Mädchen beenden die Pokalrunde als vierter, die A2-Mädchen werden letzter, da sie AK spielen mussten.
Die B1-Mädchen beenden die Meisterschaftsrunde als vierter, während die B2-Mädchen in der Pokalrunde sechster werden.
Die neue C-Mädchen sind noch nicht so stark wie ihre Vorgängerinnen, aber können in der Leistungsklasse A gut mithalten.
Die C-Knaben beenden die Runde in der Leistungsklasse B ungeschlagen. Die B-Knaben können sich handhaben.
Die Hockeyabteilung besteht 80 Jahre und feiert jedoch nicht groß. Das Pfingstturnier findet zum 15. Male statt. Die Herren gewinnen das Turnier durch einen Sieg über AHC Budapest. Die Damen (Eigentlich eine verstärkte Mädchen A) werden überraschend zweiter hinter den Oberligisten CfL Berlin. Es ist organisatorisch und finanziel einer der schlechtesten Turnieren. Durch die dauernde Absagen mußte fortwährend improvisiert werden. Die Herren, obwohl spielerisch einer der besten Mannschaften verpassen den möglichen Aufstieg zur Oberliga.Die A-Jugend spielt in einer Turnierrunde mit Baunatal und Darmstadt. Das Turnier in Darmstadt fällt aus. Die Marburger gewinnen alle Spiele. Die SeniorInnen bestreiten Mit HC Kassel, HC Ederau, KSV Baunatal und Rotenburg eine Kleinfeldrunde in Nordhessen. Die Mädchen A spielen in einer AK Runde. Die Spiele gegen SAFO finden nicht statt, die andere Mannschaften sind zu schwach. Die A-Knaben erreichen das Endspiel gegen WTHC und verlieren leider. Die C-Knaben beenden die Kleinfeldrunde ungeschlagen. Die C-Mädchen sind in ihrer Spielklasse überfordert.
Die B-Mädchen werden Hessenmeister, nachdem sie RK Rüsselsheim zu Hause 1-0 bezwingen. Zum ersten Male in der 80 Jährige Geschichte stellt der VfL ein Hessenmeister der Jugend.Dadurch, dass die Mädels ihren Erfolg in dewr Halle wiederholen, wird die Saison 1999 einer der erfolgreichsten der letzeten 30 Jahren.Die kleine Stars heißen:Vera Battenberg(beste Spielerin ihres Jahrgangs), Anja Bachmann, Corinna Meyers, Katharina Stier, Ines und Lea Forneck, Carola Grigull, Nele Fischer, Antonia Morherr, Anna Holzapfel, Sabine Keim, Rosalie Morisset, Nicole Baier. Das Hallenturner wird unter Leitung von Christopf Zweyrohn und Lars Christian Harland ein Erfolg. Die Herren gewinnen den Pokal. Die verstärkte wbl. Jugend /Mädchen A erreichen das Endspiel und werden Zweite. In der Hallenrunde starten die Herren furios. Mehrere Wochen stehen die Marburger auf einen Aufstiegsplatz zu 2.Regionalliga. Zuletzt lassen aber die Kräfte nach und es bleibt ein 6. Platz von 8 Mannschaften. Die mnl- A-Jugend verliert erst im Endspiel und wird Vize-Pokalmeister. Die A-Mädchen schneiden schlechter ab als im Vorjahr und werden 7. Die wbl. Jugend erreicht die Endrunde und beendet die Hallenrunde als fünfte. Die B-Knaben, in der Feldrunde noch so erfolgreich erreichen nur den 5. Platz. Die C-Knaben blieben wieder ungeschlagen. Die C-Mädchen sind auch in der Halle keine Spitzenmannschafft. Der Zuwachs an Jugendlichen ist ungebrochen.

 

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